Ambulanter Pflegedienst Sanitas GmbH

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Pflegegrade

Vorausetzung für Leistungen aus der Pflegeversicherung

Um Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu haben muss eine Krankheit oder Behinderung vorliegen, die dazu führt, dass regelmäßig und auf Dauer (vorausichtlich für mindestens 6 Monate) Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens benötigt wird. Dabei ist der zeitliche Aufwand für
Grundpflege (Körperpflege, Mobilität, Ernährung) und
Hauswirtschaftliche Versorgung (Einkaufen, Kochen, Spülen, Reinigen der Wohnung, Beheizen der Wohnung sowie Wechseln und Waschen der Kleidung und Wäsche) maßgebend.
Die Leistungen der Pflegeversicherung sind in 5 Pflegegrade aufgeteilt.

Die jeweilige Einstufung findet im Rahmen des sogenannten Prüfverfahrens NBA (“Neues Begutachtungsassessment“) statt: Dabei bestimmen die Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK; bei gesetzlich Versicherten) oder der MEDICPROOF (bei privat Versicherten) mit einem Punktesystem die Fähigkeit der Betroffenen, ihren Alltag selbstständig zu meistern.

Pflegegrad 1 – geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit


Ist der Betroffene nur geringfügig in seiner Selbstständigkeit eingeschränkt, wird ihm der Pflegegrad 1 zugewiesen. Dies entspricht einer Punktzahl von 12,5 bis unter 27.


Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Erreicht der Antragsteller bei der Begutachtung 27 bis unter 47,5 Punkte, so empfiehlt der Gutachter der Pflegekasse die Anerkennung des Pflegegrads 2.

Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Eine schwere Beeinträchtigung in der Selbstständigkeit schlägt sich in einer Bewertung zwischen 47,5 und unter 70 Punkten nieder.


Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Erreicht der Betroffene im Prüfverfahren 70 bis unter 90 Punkte, so ist von einer schwersten Beeinträchtigung der Selbstständigkeit im Alltag auszugehen.

Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

In den Pflegegrad 5 wird der Patient eingestuft, wenn er bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 90 und 100 Punkten erreicht. In diesem Fall sieht der Gutachter besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung vorliegen. Bisher entsprach dies der Pflegestufe 3 mit eingeschränkter Alltagskompetenz bzw. sogenannten Härtefällen.
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